Sie hat nun also auch das Pokerspiel erfasst, die Welle der Gleichstellung und Gleichberechtigung der Frau. Auch nicht weiter verwunderlich, wenn man sich die Erfolge der weiblichen Pokerspieler ansieht.

Nehmen wir zum Beispiel Pokergrößen wie Amanda Baker, Kristy Gazes, Jennifer Harman, Annie Duke und Isabelle Mercier. Jede der genannten Damen hat eine erstaunliche professionelle Pokerkarriere vorzuweisen.

Amanda Baker ist 1980 geboren und ist somit eine der jüngsten Pokergrößen. Eher durch Zufall machte sie mit 23 Jahren Bekanntschaft mit dem Pokerspiel und entschloss sich schließlich nach einer intensiven Zeit des Trainings ihre Welt des Business und Managements zu verlassen um zum Pokerprofi zu werden. Heute kann sie auf Karrierehöhepunkte wie einen ersten Platz bei den World Series of Poker Circuit Event Indiana 2007 zurück blicken, um nur ein Beispiel zu nennen.

Die Allrounderin Kristy Gazes entdeckte mit 19 Jahren die Faszination des Pokerspiels. Ihre Gesamtgewinnsumme bis zum Jahr 2008 übersteigt 910.000 USD. In den letzten Jahren wandte sie sich mehr der Börse als dem Poker zu, wo sie ebenfalls sehr erfolgreich ist.

Die Hunde Liebhaberin Jennifer Harman machte bereits im zarten Alter von nur acht Jahren Bekanntschaft mit dem Pokerspiel. Als einzige Frau gewann sie zwei Braclets bei den World Series of Poker, nämlich 2000 und 2002, und ist weiters eine reguläre Spielerin bei den “Big Games” im berühmten Bellagio Casino.

Annie Duke, Mutter von vier Kindern, ist eine weitere weibliche Vertreterin aus der Pokerszene. Sie gewann ein Braclet der WSOP 2004 und somit eine Rekordsumme von zwei Millionen Dollar.

Isabelle Mercier verdankt ihren Spitznamen “No Mercy” ihrem aggressiven Spielstil. Sie brach ihren juristischen Berufsweg zugunsten des Pokerspiels ab und ist die Gewinnerin des World Poker Tour Ladies’ Night Turniers von 2004.

Die Liste der erfolgreichen Pokerspielerinnen kann wohl beinahe endlos weitergeführt werden. Sie alle beweisen der Welt, dass das Pokerspiel keine reine Männerdomäne (mehr) ist. Obwohl es spezielle Meisterschaften für Frauen gibt, ist es vielen Pokerspielerinnen umso wichtiger, nicht gegen ihre männlichen Kollegen anzutreten, sondern als gleichberechtigt angesehen und akzeptiert zu werden. Die vielen beeindruckenden weiblichen Erfolge sind hierzu auch mehr als Grund genug.

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