Johnny Chan wurde 1957 in Canton, China geboren.1962 zog er mit seiner Familie nach Hong Kong. Sechs Jahre später,1968 zog die Familie nach Phoenix, Arizona USA.
1973 liess sich die Familie von Johnny Chan dann in Houston Texas nieder, wo sie ein Restaurant betrieben.Um später den Elterlichen Betrieb übernehmen zu können, studierte J.Chan an der Universität von Houston, Hotel und Restaurant Management.
Mit 21 Jahren entschied sich Chan, die Universität zu verlassen und nach Las Vegas zu gehen um Professionell Poker zu spielen.

Johnny Chan begann schon in den frühen 70er Jahren, mit gerade mal 16 Jahren, Poker zu spielen. Die Casinos in Las Vegas waren damals meist in privater Hand und die Eigentümer fragten nicht nach dem Alter, solange der Gast sich korrekt verhielt und Geld mitbrachte.
Chan war begabt und lernte das Spiel schnell. Ein Vorteil für ihn war auch, dass es damals noch nicht viele Asiatische Pokerspieler in Las Vegas gab und seine Gegner oft Schwierigkeiten hatten ihn einzuschätzen.

1981 entschied er das Stupak American Cup Turnier für sich. Innerhalb einer Stunde schaltete er alle seine Gegner am Final Tisch aus. Dies brachte ihm den Spitzname
The Orient Express“ ein.
1987 und 1988 gewann er zweimal hintereinander das WSOP Main Event. Johnny Chan ist der letzte Spieler der aufeinanderfolgend den Main Event der WSOP gewann.
1989 scheiterte Chan im Final gegen Phil Hellmuth.
2002 wurde Johnny Chan in die Poker Hall of Fame aufgenommen.
2005 gewann Chan den WSOP Pot Limit Holdem Event und gewann sein 10 WSOP Bracelet!
2008 erreichte J.Chan seit 1992 zum ersten Mal wieder einen Payout Platz bei dem WSOP Main Event.Am Ende erreichte er Platz 329.
Chans Gesamtgewinn in Live Turnieren beläuft sich auf über 6,700,000$.

Neben dem Poker spielt Johnny Chan auch gerne Bowling oder Billard.Johnny Chan schreibt auch Artikel und Bücher über Pokerstrategien und ist Berater für Casinos und Spiele-Entwickler. Ein Traum von Chan ist es, eines Tages in seinem eigenen Casino zu spielen.

1998 spielte Johnny Chan, mit Matt Damon und Ed Norton, in dem Film Rounders, sich selber.
Der Film erzählt die Geschichte eines Pokergenies, welcher einmal gegen Chan gewonnen hatte.

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